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Elektrische vs. manuelle Zahnbürste – Was ist besser?

 
August, 2020

Inhaltsverzeichnis 

  1. Welche Zahnbürstenarten gibt es? 
  2. Die Handzahnbürste – Bewährte Qualität oder überholtes Modell?
  3. Elektrische Zahnbürsten
    1. Rundkopfzahnbürste – Elektrische Zahnbürste für Einsteiger
    2. Schallzahnbürste – Das beste aus beiden Welten 
  4. Fazit

Sie fragen sich, welche Zahnbürste am besten für ihre Zahnhygiene geeignet ist? Ob sie lieber eine elektrische oder eine manuelle Zahnbürste nutzen sollten? Die Empfehlung der Zahnärzte lautet meistens, eine elektrische Zahnbürste zu verwenden. Erfahren Sie bei uns, wieso das so ist und welche Vor- und Nachteile es bei elektrischen, sowie Handzahnbürsten gibt. 


Mindestens zwei Mal am Tag sollte man sich die Zähne putzen. So reinigen sie regelmäßig und schützen sie Ihre Zähne vor Erkrankungen wie Karies oder Parodontose. Für eine möglichst gute Mundhygiene sollte man dazu die richtige Zahnbürste verwenden. Denn mit der richtigen Zahnbürste wird das Zähneputzen zur Routine, die man gerne in seinen Alltag integriert.

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Zahnbürstenarten – welche gibt es?

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen elektrischen und manuellen Handzahnbürsten. Mit beiden Varianten können gute Reinigungsergebnisse erzielt werden. Doch – auf die richtige Putztechnik kommt es an!
Elektrische Zahnbürste nehmen dem Nutzer durch ihre Rotations- bzw. Schwingbewegungen einiges an Arbeit ab. Bei der Handzahnbürste ist man für das Reinigungsergebnis selbst verantwortlich.

Die Handzahnbürste – Bewährte Qualität oder überholte Technik?

Die klassische Handzahnbürste kennt jeder. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, Farben und Materialien. Ob die Zahnbürste aus Holz oder Kunststoff gefertigt ist, ändert nichts am Reinigungsergebnis. Auf die Qualität des Bürstenkopfes kommt es an! Die Borsten bestehen in der Regel aus Kunststoff. Sehr günstige Handzahnbürsten verfügen manchmal über weniger Borsten, was zu einer schlechteren Reinigung führt. Dies sollten Sie beim Kauf beachten.
Die Vorteile der Handzahnbürste sind: 

  • Gewöhnung, da man sie seit den Kindestagen verwendet
  • Leichte Handhabung
  • Günstiger Preis
  • Gute Reinigungsergebnisse, vorausgesetzt man verfügt eine gute Zahnputztechnik 

Handzahnbürsten gibt in 3 verschiedenen Borstenhärten: weich, mittel und hart. Für die meisten Menschen sind die mittelharten Borsten zu empfehlen. Wie gründlich man reinigt, hängt von der richtigen Zahnputztechnik ab. In unserem letzten Video haben wir diese genauer vorgestellt. Besonders Menschen mit empfindlichen Zähnen und Zahnfleisch sollten auf die richtige Putztechnik achten, um Schmerzen zu vermeiden und vorzubeugen.

Elektrische Zahnbürsten

Elektrische Modelle erleichtern das Zähneputzen und sind durch die eingebaute Technik für die meisten Anwender zu empfehlen. Durch die eingebauten Akkus sind die Zahnbürsten flexibel einsetzbar und auch im Urlaub problemlos nutzbar. Weiterhin helfen die eingebauten Timer dabei, die richtige Putzzeit zu finden – selbiges gilt auch für die Druckstärke. Der große Vorteil liegt darin, dass elektrisches Zähneputzen wesentlich schonender für Zähne und Zahnfleisch ist. Durch zu viel Druck mit der Handzahnbürste kann Zahnschmelz über die Jahre abgetragen werden. Dies hat dann freiliegende, schmerzende Zahnhälse zur Folge. Mit einer elektrischen Zahnbürste kann man dem entgegenwirken.


Oszillierend-rotierende Zahnbürste

Mit diesem Begriff bezeichnet man in der Regel Rundkopfzahnbürsten. Der runde Bürstenkopf ermöglicht eine tiergehende Zahnreinigung der Zahnzwischenräume. Durch die Rotationsbewegungen wird der Zahnbelag schonen und effektiv entfernt. Hierbei ist es jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Zahn einzeln, von alles 3 Seiten gereinigt werden muss. Oftmals führt das dazu, dass gerade im Backenzahnbereich die Zahnreinigung nicht so genau genommen wird, was dann zur vermehrten Anlagerung von Bakterien und Belägen führt.

Schallzahnbürste – Das beste aus beiden Welten

Die Schallzahnbürste verbindet die Vorteile beider Zahnbürstenarten miteinander. Mit dem länglichen Bürstenkopf, ähnlich der Handzahnbürste, können mehrere Zähne und Zahnzwischenräume auf einmal erreicht werden. Der Bürstenkopf rotiert zudem nicht, sondern schwingt. Damit imitiert er die empfohlenen Bewegungen der Zahnputztechnik nach Bass, bzw. führt diese auf einem hohen Niveau aus. Zusätzlich entstehen durch die Schwingungen der Zahnbürste im Mundraum, in Verbindung mit Zahnpasta, feine Bläschen, die Verunreinigungen und Verfärbungen der Zähne besonders gut lösen.

FAZIT

Wer sich sehr bewusst die Zähne putzt, kann ein Leben lang mit Handzahnbürsten gute Putzergebnisse erzielen. Für die meisten Menschen empfehlen wir jedoch die Verwendung einer Schallzahnbürste, da diese Putzfehler eher verzeiht und durch ihre Technik ein besseres Putzergebnis liefert.
Nichtsdestotrotz sollte man die regelmäßigen Kontrollbesuche bei Zahnarzt und auch professionelle Zahnreinigungen nicht vernachlässigen. Zahnerkrankungen vorzubeugen ist immer der bessere Weg, da so im besten Fall Zähne erhalten werden können.
Bei der professionellen Zahnreinigung werden die Zähne intensiver und gründlicher gereinigt, als man es mit der heimischen Zahnbürste schaffen könnte. Zusätzlich werden dadurch Zahnfleischentzündungen und der Ablagerung von Bakterien vorgebeugt. Die meisten Patienten sollten eine professionelle Zahnreinigung alle 6 Monate durchführen lassen.

 


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